Das WällerLand hat viel Geschmack

Sie kennen die Wäller Küche nicht? Die köstlichen Kuchen und rustikalen Gerichte? Na – dann wird es aber Zeit!

Weil die Quetsche Saison hat …

Alle Gerichte, die wir hier vorstellen, haben zu jeder Zeit Saison – das signalisieren uns auf jeden Fall unsere Geschmacksnerven. Aber jetzt, im Spätsommer, freuen wir uns über alles, was aus Zwetschgen gemacht wird.

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Die Zutaten

Für 24 Stücke.

Hefeteig

  • 300 ml Milch
  • 20 g frische Hefe
  • 75 g Zucker
  • 500 g Mehl (Type 550)
  • 1 Ei (Kl. M)
  • Salz
  • 75 g Butter (weich)
  • 1,4 kg Zwetschgen

Streusel

  • 100 g Butter
  • 100 g Mehl
  • 140 g Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln

Die Zubereitung

Für den Teig Milch lauwarm erwärmen. Hefe in einer Schüssel zerbröckeln und mit Milch und Zucker glatt rühren. Hefemilch, Mehl, Ei und 1 Prise Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine bei langsamer Geschwindigkeit 3 Minuten kneten. Tempo erhöhen, weitere 5 Minuten kneten.

Butter würfeln und nach und nach unter den Teig kneten. Bei hohem Tempo weitere 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten.

Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Für die Streusel Butter zerlassen. Mehl, Zucker, Mandeln und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben. Butter zugeben und mit einer Gabel locker unterheben, sodass Streusel entstehen. 30 Minuten kalt stellen. Zusatztipp für noch aromatischere Streusel: 2 El gemahlenen Mohn in den fertigen Streuselteig geben.

Zwetschgen halbieren und entsteinen. Backblech mit Backpapier belegen, den Teig daraufgeben und mit den Händen flach drücken. Zwetschgen auf den Teig geben und leicht andrücken, Streusel darübergeben.

Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas 3, Umluft 180 Grad) auf der 2. Schiene von unten 25-30 Minuten backen. Zwetschgenkuchen lauwarm abkühlen lassen und am besten mit Sahne servieren.

Zeit: 30 min plus Backzeit 30 Minuten plus Geh- und Kühlzeiten 1:30 Stunden.

Das gibt es nur im WällerLand!

Sicherlich sind viele der hier vorgestellten Gerichte typisch für unsere Region. Aber manches ist eben typischer …

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Die Zutaten

  • 6 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker
  • 0,5 l Milch

Die Zubereitung

Eier und Salz mit dem Schneebesen gut durchschlagen und eine halbe Stunde stehen lassen, damit die gelbe Farbe kräftiger wird. Anschließend die Milch und den Zucker darunterschlagen – vom Zucker sollte man aber eher zu wenig als zu viel nehmen.

Alles in einem hitzebeständigen Gefäß 20 Minuten im Wasserbad zum Stocken bringen, bis es in seiner Beschaffenheit etwa dem als Suppeneinlage bekannten „Eierstich“ gleicht. Mit dem Messer Stichproben auf Festigkeit machen. Wenn er genügend Konsistenz hat, die Masse in die Käsform (ein gelöcherter Keramiktopf, auch „Eierkässeihe“ genannt) füllen. In ihr erstarrt der meist am Abend zubereitete Eierkäs und kann am nächsten Tag gestürzt werden. Der Rest der Flüssigkeit kann über Nacht im Kühlschrank abtropfen.

Den Eierkäs dann dick geschnitten – wie einen Brotbelag – auf Weißbrot, „Krenge“, Hefezopf oder wie in früheren Jahren auf „Degge Kuche“ (Hefekuchen in einer runden Form gebacken) legen. Zuletzt streut man noch etwas Zimt und Zucker darüber.

Manche bevorzugen die deftige Variante und essen den Eierkäs mit Salz und/oder Speck.

Lecker WällerLand

Lecker WällerLand

Das Beste, was einer Kartoffel passieren kann

… ist, im WällerLand zu einem köstlichen Gericht verarbeitet zu werden. Wir präsentieren hier eine kleine Auswahl toller Kartoffelgerichte.

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Die Zutaten

  • 3 kg Kartoffeln festkochend
  • 1 große Zwiebel
  • 1 altbackenes Brötchen
  • 2 Eier
  • Muskatnuss
  • Jodsalz
  • Pfeffer
  • Speckschwarte
  • 40 g Butterschmalz
  • 250 g Schinkenspeck

Die Zubereitung

Gusseisernen Topf dick mit Speckschwarte einreiben. Kartoffeln abwaschen, schälen und mit der Kartoffelreibe reiben. Brötchen ebenfalls reiben. Zwiebel in kleine Würfel schneiden, zur Kartoffel-/Brötchenmasse geben und mit den Eiern unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat gut würzen. Das Schmalz[SK1]  im Topf erhitzen. Zwischenzeitlich den Speck in grobe Würfel schneiden. Backofen auf 250 Grad vorheizen. Speckwürfel mit der Kartoffelmasse in den Topf geben und anbraten, sodass er am Boden eine Kruste bildet. Die Masse mitsamt Kruste aus dem Topf nehmen. Den Topf gut säubern und mit der Speckschwarte einfetten. Die Masse zurück in den Topf geben und mit Deckel ca. 45 Minuten backen. Anschließend den Deckel abnehmen und weitere 15 Minuten backen. Dippekuche aus dem Topf auf eine Kuchenplatte umstülpen und mit Apfelkompott heiß servieren.

Die Zutaten

  • 1,2 kg Kartoffeln mehligkochend
  • Suppengemüse
  • 1 Zwiebel
  • 40 g Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • 250 g Schinkenspeck
  • 1,5 l Fleischbrühe
  • 4 Mettwürstchen

Die Zubereitung

Geschälte Kartoffeln und Suppengrün würfeln. Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln. Schinkenspeck in kleine Stücke schneiden. Butterschmalz in großem Topf zerlassen, Speck ausbraten und anschließend aus dem Fett heben. Zwiebel im Fett anbraten. Kartoffeln und Suppengrün dazugeben und mit Fleischbrühe auffüllen. Nach 10 Minuten die Mettwürstchen hinzufügen und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Mit einem Kartoffelstampfer das Gemüse leicht zerdrücken. Die gebratenen Speckwürfel drüberstreuen und servieren.

Die Zutaten

  • 1 kg Kartoffel mehligkochend
  • 500 g Möhren
  • 2 große Zwiebeln
  • Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • 100 g Butter

Die Zubereitung

Kartoffeln und Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden. In Brühe 20 Minuten weichkochen. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, würfeln und in Butterschmalz braun braten. Die Butter in einem kleinen Topf bei kleiner Hitze bräunen. Das Gemüse abgießen, dabei etwas von der Kochflüssigkeit aufheben. Nun die Kartoffeln und Karotten mit einem Kartoffelstampfer zu einem Brei stampfen. Es sollten noch Stücke zu sehen sein. Dabei wieder ein wenig von der Kochflüssigkeit dazugeben. Kräftig salzen. Die gerösteten Zwiebeln und die braune Butter unter den Brei rühren.

Die Zutaten

  • 1 kg kleine Kartoffeln
  • 3 hartgekochte Eier
  • 4 mittelgroße Gewürzgurken
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Speck
  • 1 El Weißweinessig
  • 3 El Sonnenblumenöl
  • 100 ml süße Sahne
  • 100 ml Brühe
  • 1 El Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Handvoll Feldsalat (oder mehr)

Die Zubereitung

Kartoffeln waschen und mit Wasser bedeckt 20 Minuten lang garen. Kartoffel in Scheiben schneiden, Eier und Gurken gewürfelt dazugeben. Speck und Zwiebel ebenfalls würfeln, braten und mitsamt Fett zu den Kartoffeln geben. Essig, Öl, Brühe, Senf, Sahne und etwas Gurkenbrühe zu einem Dressing verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Geputzten Feldsalat unterheben. Dazu schmecken Frikadellen hervorragend.

Wildkräuter-Rezepte für Einsteiger

Immer schön langsam sollte man sich in die Wildkräuterküche einschleichen. Wer sich eine große Portion Spinat aus Giersch macht, dessen Blätter schon zu alt sind, wird das Zeug vermutlich in die braune Tonne werfen – und für immer aufgeben. Also lieber erst einmal nur einige Giersch- und Brennnesselblätter kleingeschnitten in die Kartoffelsuppe geben – so bekommt man Geschmack an der Sache!

„Früher haben die Leute mehr Wildkräuter gegessen. Statt Spinat gab es Giersch“, ist von Kräuterexperten Klaus-Dieter Stahl zu erfahren. Und die Kräuter sind unseren Gemüsen meist weit überlegen an Inhaltsstoffen, Vitalstoffen etc.

Hier sind einige Rezepte für Einsteiger von den Kräuterexperten Gabriele Fischer und Klaus-Dieter Stahl, die nicht aufwändig sind, und nicht vergessen: Alle gesammelten Wildkräuter vor Verzehr gründlich waschen!

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Die Zutaten

  • grüner Salat oder Feldsalat
  • verschiedene Kräuter – z. B. Löwenzahnblätter, Giersch, Brennnessel, Schafgarbe, Knoblauchsrauke etc.
  • Tomate (nach Belieben)
  • Fetastückchen (nach Belieben)

Die Zubereitung

Alles gut waschen und mit einem beliebigen Dressing anrichten. Eventuell Tomate oder Fetastückchen hinzufügen. Dazu frisches Baguette reichen.

Die Zutaten

Marinade:

  • 1 TL Senf
  • 1 TL Honig
  • Prise TL Salz
  • 4 EL Zitronensaft
  • 4 EL Sonnenblumenöl

Frischkäse-Bällchen:

  • 200 g Frischkäse
  • 1 EL geröstete Sonnenblumenkerne
  • 1 Prise Salz
  • 2 Handvoll Kräuter der Saison (Knoblauchrauke, Wiesenschaumkraut, Bärlauch)

Dekoration:

  • Blüten (Gänseblümchen, Wiesenschaumkraut, Veilchen etc.)
  • Apfel

Die Zubereitung

Zutaten der Marinade verrühren und die Salatsoße über den Wildkräuter-Salat geben. Die Teller mit Blüten und Apfelscheiben dekorieren und mit den Frischkäse-Bällchen servieren. Für diese werden die Zutaten mit den in feine Streifen geschnittenen Kräutern verrührt und acht Kugeln daraus geformt.

Die Portion reicht für vier Personen. Guten Appetit!

Die Zutaten

  • 25 Löwenzahnblüten (ganze Blüte mit Kelch)
  • ein kleines Stückchen Stängel
  • 1 Liter Apfelsaft
  • Gelierzucker

Die Zubereitung

Die Blüten im Apfelsaft etwa 15 Minuten einweichen und aufkochen. Das Ganze über Nacht stehen lassen. Morgens abseihen und die Flüssigkeit mit der entsprechenden Menge Gelierzucker einkochen, bis sie geliert. Heiß in Gläser abfüllen, mit dem Deckel verschließen und eine Weile auf den Kopf stellen.

Die Zutaten

Folgende Wildkräuter sind besonders geeignet: Gierschblätter, Löwenzahn (Blätter und Blütenspitzen), Brennnessel (Blätter und Samen), Schafgarbe (Blätter), Schlangenknöterich (Blätter), Knoblauchsrauke (Blätter und Blüten), Gundermannblätter (in kleinen Mengen)

  • 250 g Quark
  • etwas Sahne oder Crème fraîche (nach Geschmack)
  • 1 Handvoll fein gehackter Wildkräuter, nach Geschmack auch Bärlauch
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

Quark und Sahne bzw. Crème fraîche zu einer glatten Masse rühren und dann alle Kräuter und Gewürze zugeben. Dazu frisches Brot reichen.

Die Zutaten

Folgende Wildkräuter sind besonders geeignet: Gierschblätter, Löwenzahn (Blätter und Blütenspitzen), Brennnessel (Blätter und Samen), Schafgarbe (Blätter), Schlangenknöterich (Blätter), Knoblauchsrauke (Blätter und Blüten), Gundermannblätter (in kleinen Mengen)
  • 1 Handvoll Wildkräuter
  • 1/2 Banane oder anderes Obst
  • ca. 250 ml Apfelsaft

Die Zubereitung

Die Kräuter und das Obst im Mixer pürieren und mit Apfelsaft aufgießen. Schmeckt besonders gut als Wachmacher am Morgen.

Die Zutaten

  • 2 Handvoll Giersch, auch ältere Blätter
  • 1 l Apfelsaft
  • 1 Zweig Pfefferminze

Die Zubereitung

Den Giersch und die Minze im Apfelsaft einweichen und öfter mit der Hand durchdrücken. Mindestens 2 Stunden oder über Nacht stehen lassen. Dann gut ausdrücken und abseihen.

Gekühlt den Saft mit Sprudel aufgießen, was eine richtig gute Sommerlimonade ergibt. Zum Haltbarmachen aufkochen und heiß abfüllen. 

Die Zutaten

Teig:

  • 150 Dinkel, fein gemahlen
  • 150 g Magerquark
  • 100 g Butter
  • 0,5 TL Salz
  • Belag:
  • ca. 450 g Kräuter (wie Giersch, Knoblauchrauke, Schlangenknöterich) und wahlweise
  • Gemüse der Saison
  • 1 Zwiebel
  • wahlweise Knoblauch
  • 1-2 EL Öl

Soße:

  • 150 g Crème fraîche
  • 2–3 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Milch
  • 100 g Emmentaler
  • Butter für die Form

Die Zubereitung

Die Zutaten für den Teig verkneten, eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Dann feingehackte Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten, die gewaschenen und klein geschnittenen Kräuter kurz dazugeben und mitdünsten – gerne zusammen mit saisonalem Gemüse wie Pilzen, wenn gewünscht.

Zwei Drittel des Teigs auf dem Boden einer Springform ausrollen und mit dem Rest eine Rolle für den Rand formen. Die Kräuter in der Form verteilen. Die Zutaten für die Soße verrühren und den geraspelten Käse hinzufügen. Das Ganze auf die Kräutermasse geben.

Bei 180 Grad (Unter-/Oberhitze) 30 bis 40 Minuten backen.

Wichtig: Nur Kräuter verwenden, die Ihnen bekannt sind. Ansonsten nutzen Sie die Angebote von Gabriele Fischer oder Klaus-Dieter Stahl und lernen Sie die essbaren Wildkräuter bei den Experten kennen!