© Sabine Dörner

Der Wiesensee – ein Kleinod

Ein See bei Stahlhofen und Pottum wurde bereits im Jahr 1270 urkundlich erwähnt. Zum Ende des 18. Jahrhunderts war diese Wasserfläche allerdings vollkommen verlandet und so zum Sumpfgebiet Seewies geworden.

Doch an diese Geschichte hat man sich erinnert und nach mehrjähriger Vorbereitungszeit einen neuen See geschaffen. Die Ortsgemeinden Pottum, Stahlhofen am Wiesensee und Winnen gründeten den Zweckverband „Seewiese“ und haben Ende 1971 erstmals den „Wiesensee“ angestaut. Wesentliches Ziel der Anlage des Sees war nach der Satzung des Zweckverbands, eine „Maßnahmen zur Förderung des Fremdenverkehrs und zur Verbesserung des Landschaftsbildes durchzuführen“.

Der See ist ca. 80 ha groß und liegt auf dem Gebiet von Stahlhofen am Wiesensee und Pottum. Die Ortsgemeinde Winnen grenzt im Südosten an den See. Diese Ortschaften gehören zur Verbandsgemeinde Westerburg im oberen Westerwald.

Ein attraktives (Nah-)Erholungsgebiet mit Geschichte

Der Wiesensee ist heute ein Naherholungsgebiet, das viele Menschen aus nah und fern anzieht. Er bietet vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung inmitten der Natur. Der erste Anlaufpunkt und Start für diverse Aktivitäten ist die Tourist-Information WällerLand am Wiesensee – von den Wällern liebevoll “TiWi” genannt –, wo man jede Menge Kartenmaterial und Tipps bekommt.

Wer den Weg ins Grüne sucht, der folgt beispielsweise dem barrierefreien Rundwanderweg um den See: dem „Kleinen Wäller Wiesensee“. Am Rand des Sees laden viele Bänke zum Verweilen ein. Aber nicht überall darf man sich einfach so niederlassen: Ein Teil der Uferzone – ca. 46 Hektar – ist das FFH- und Naturschutzgebiet Seebachtal. „FFH“ steht übrigens für „Flora, Fauna, Habitate“.

Entspannen am Wiesensee

Im Bereich Winner Ufer können kann man im Café Seewies, im Lindner Hotel oder im Golf-Clubhaus einkehren. Ein Kiosk befindet sich im Bereich Palzhahn bei Pottum.

Der Wiesensee bietet außerdem:

Der Wiesensee für alle: Mensch und Tier, Jung und Alt, Groß und Klein

Die Tourist-Information WällerLand am Wiesensee hält umfassende Informationen für die unterschiedlichsten Bereiche bereit und hat ein breites Serviceangebot:

Nicht unwichtig für Wanderer: In der Tourist-Information WällerLand am Wiesensee findet man auch Toiletten.

Die Entstehungsgeschichte des Wiesensees

Wer sich für die Entstehungsgeschichte des Sees im Detail interessiert, kann eine kleine Zeitreise unternehmen.

2021

Namaste am Wiesensee

Der Yoga-Weg steht bereit. Die Übungsschilder laden zum Bewegen ein.

2021

2019

Hunde willkommen!

Einweihung des Hundeparks am Wiesensee. Das Angebot, den ehemaligen Anglerteich samt Hundeparcours mieten zu können, ist ein Alleinstellungsmerkmal für die Region.

Mehr als ein Dutzend Ruhe- und Sitzbänke (jeweils mit Mülltonne) werden im Rahmen des Entwicklungskonzepts „Lebendiger Wiesensee“ rund um den Wiesensee aufgestellt. Es ist ein Angebot, dass von allen Besuchern – jung wie alt – intensiv genutzt wird.

2019

2012

See muss entschlammt werden

Der Zustand des Sees verschlechtert sich weiter. In einer Ausschreibung der Verbandsgemeinde zur Entschlammung heißt es daher:

Der See wurde vor ca. 40 Jahren als Regenrückhaltebecken mit freizeitlicher Nutzung (Segeln, Surfen, Baden, Angeln) künstlich durch dauerhafte Überstauung der vormals landwirtschaftlich genutzten Flächen angelegt.
Dem nährstoffreichen Wiesensee droht die Verlandung. Im Gewässer liegt ein Schlammvolumen von ca. 470 000 m³. Jährlich gelangen bis zu 17 000 t Sedimente in den See. Dadurch wächst die Schlammschicht um etwas mehr als 1 cm im Jahr. Hinzu kommen die biogene Verlandung und Einträge durch die fischereiliche Nutzung. (…)

2012

2010

Parkplätze für die vielen Besucher

Weiterer Ausbau des Uferbereichs, Parkplätze werden angelegt.

2010

2009

Die “TiWi” bekommt ein Zuhause

Eröffnung des neuen Mehrzweckhauses, das auch die Tourist-Information WällerLand am Wiesensee, kurz “TiWi”, beherbergt.

2009

2007

Das letzte Abfischen

Das Abfischfest – über viele Jahre ein Höhepunkt im Herbst – geht seinem Ende entgegen.

Die Westerwälder Zeitung berichtete:

Dem Westerwälder Herbst am Wiesensee fehlt etwas … In diesem Jahr hatten die Männer der Fischzucht Stähler aus Niederzeuzheim wenig zu ernten und die Zaungäste bestanden aus ebenso wenigen Insidern. Früher war der Wiesensee eine einmalige Geburtsstätte von Zandern und Fische der roten Liste.

Jetzt kamen nur etwa zehn Prozent der üblichen Erträge zusammen. Die Nutzfische wurden durch Kaulbarsche (Laichräuber) verdrängt, die sich ungehindert vermehren konnten, weil der See im letzten Jahr nicht ganz geleert werden durfte. Für Karpfen und Schleien war der Besatz ab 2006 nicht mehr erlaubt. Auch die auf Geheiß der Fischereibehörde eingesetzten Grasfische (Weißer Amur) erwiesen sich als stark dezimiert. Die Pflanzenfresser waren den gefräßigen Kormoranen zum Opfer gefallen. Die Grasfische, die im wiederum nicht völlig abgelassenen See zurückblieben, wiesen starke Verletzungen auf, die auf die Schnäbelhiebe zurückgehen. In früheren Jahren zog die Fischernte Hunderte von Schaulustigen an, deren parkende Autos die ganze Fahrbahn verengten. Wie der Fischbesatz in Zukunft geregelt wird, ist noch ungewiss. Sicher ist, dass viele Bürger die Freude an dem Anblick der Fischernte vermissen.  (Text: Tatjana Steindorf)

2007

2006

Tschechien zu Gast am Wiesensee

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland ist die tschechische Nationalmannschaft im Golfhotel am Wiesensee untergebracht. Ihr zu Ehren wird ein Unterstand am Wiesensee gebaut, dessen Dach die tschechische Flagge ziert. 

2006

2003

Café Seewies lädt zur Einkehr ein

Eröffnung des Blockhauscafés „Café Seewies“ am Winner Ufer mit 80 Sitzplätzen im gemütlichen Innenbereich und 90 Terrassenplätzen. Kurze Zeit später wurde die Polarbar eröffnet, die sich für Veranstaltungen zwischen 20 und 100 Personen eignet.

Die Verlandung des Wiesensees und die starke Algenbildungen im Sommer sorgen von Jahr zu Jahr für immer mehr Probleme. Verschiedene Lösungsansätze werden erarbeitet und müssen wieder verworfen werden.

2003

1998

Lindner-Gruppe übernimmt das Hotel

Bedingt durch den Tod des Eigentümers und Betreibers Erwin Bensing wurde das Hotel durch die Lindner Hotelgruppe übernommen. Neuer Name: Lindner Hotel und Sportingclub Wiesensee.

Der Hotelkomplex wurde in Bettenanzahl und im Wellnessbereich umfangreich ausgebaut.

1998

Juli/Augst 1997

Tennisplätze kommen dazu

Eröffnung des hoteleigenen Tennisplatzes (2 Freiplätze), eines Sportplatzes sowie eines Hochseilgartens für Managerfortbildungen.

Juli/Augst 1997

1996

“Seegarten” wird eröffnet!

Eröffnung des Seegartens am Hotel Bensing’s, unmittelbar in der Uferzone des Sees mit „kleiner Gastronomie“, ein Angebot insbesondere an „eilige Gäste“, Sportler und Wanderer.

Verlegung des Surfstrands und des Kiosks vom Winner Ufer zum Palzhahn.

1996

1995

Hotel wird eröffnet!

Feierliche Eröffnung des Hotels „Bensing’s Sport- und Gesundheitsakademie am Wiesensee“ mit 140 Betten, Wintergolfhalle, Restaurant und Außenterrasse.

1995

1993

18-Loch-Golfplatz wird eröffnet!

Eröffnung des 18-Loch-Golfplatzes am Wiesensee mit 9-Loch-Kurzplatz und Driving Range.

1993

1989

Fischzuchtvertrag aufgegeben

Aufgabe des wirtschaftlich interessanten Fischzuchtvertrags für den See zur Schaffung eines natürlichen Fischbesatzes sowie zur Vermeidung eines auch ökologisch unerwünschten jährlichen Ablassens des Sees, natürlich zugleich auch zur Saisonverlängerung.

1989

Sommer 1988

Hotelier gesucht

Vertragspartner Bensing muss neue Bemühungen zur Gewinnung eines leistungsfähigen Hotelträgers in Gang setzen.

Sommer 1988

Mai 1987

Golfplatz – nächste Runde

Der bei der Kreisverwaltung als „Untere Landespflegebehörde“ gebildete Kreisbeirat für Landespflege stimmt nach Auswertung einer Umweltverträglichkeitsstudie der Errichtung des Golfplatzes nach der Landschaftsschutzverordnung zu. Entscheidend war auch: Der Wiesensee wurde im Unterschied zur Seenplatte als Freizeitsee geschaffen.

Mai 1987

April 1987

Golfplatz endlich genehmigt

Nach grundsätzlich positiver Beurteilung durch sämtliche sogenannte „Träger öffentlicher Belange“ in einem „Großen Erörterungstermin“ bei der Kreisverwaltung zum Abschluss des Verfahrens, wurde der Golfplatz am 29. April 1987 baurechtlich genehmigt. (Anmerkung: Einer rechtskräftigen Ausweisung der Bauleitplanung bedurfte es unter den gegebenen Verhältnissen nicht).

Der Golfplatz wurde unter der Voraussetzung genehmigt, dass

1. die Kreisverwaltung eine spezielle Genehmigung nach der Landschaftsschutzverordnung „Secker Weiher/Wiesensee“ unter Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit des Vorhabens erteilt.

2. die Bezirksregierung für die Unterbringung der Bahn 13 in dem neu auf Antrag der Verbandsgemeinde ausgewiesenen Naturschutzgebiet „Seebachtal“ nach der damals noch in Vorbereitung befindlichen Rechtsverordnung der Bezirksregierung eine Ausnahmegenehmigung erteilt (alternative Möglichkeiten zur Unterbringung der Bahn 13 außerhalb des Naturschutzbereichs wurden auch unter Beteiligung der Vertreter des BUND geprüft, waren aber nicht realisierbar).

April 1987

1986/1987

Segelhafen und Uferpromenade

Errichtung einer Segelhafenanlage und Schaffung einer Uferpromenade vor der Ortslage von Pottum. Der Segelsport war seit Anlegung des Wiesensees zugelassen und zunächst im Gemarkungsbereich Pottum am Palzhahn untergebracht. Der Segelbootsport nahm praktisch den gesamten Bereich des Seeufers von der Ortslage Pottum bis zum Palzhahn auf einer Länge von ca. 300 m ein. Mit der Eröffnung des neuen Segelhafens konnte der Segelbootssport zugleich unter Entlastung des relativ langen Uferbereichs in geordneten Bahnen ermöglicht werden.

Mitwirkung der Verbandsgemeinde zur Schaffung des Naturschutzgebiets „Seebacheinlauf“, zugleich begleitende Maßnahmen zur Sicherung des Naturschutzgebiets unter Entfernung einer Brückenverbindung, Umlenkung der Wanderwege.

1986/1987

Dezember 1986

Die Golfanlage wird gebaut

Unter Verzicht auf das in rechtskräftigen Bebauungsplänen ausgewiesene Feriendorfgebiet stimmte der Verbandsgemeinderat der Schaffung einer 18-Loch-Golfanlage zu, der als „offener“ Golfplatz zugleich für Interessenten aus dem heimischen Bereich sowie für Gäste des Westerburger Lands in anderen Unterkunftsbereichen errichtet werden soll.

Die Anlage soll ohne größere Eingriffe in die Landschaftssubstanz unter Erhaltung der Rundwanderwege um den See geschaffen werden; eine Einzäunung ist nicht vorgesehen. Einen gleichlautenden Beschluss verfasste zuvor auch der Ortsgemeinderat von Winnen.

Zu dem von den insoweit wesentlichen Stellen erklärten Planungsstellen zum Golfplatzprojekt unter Verzicht auf das eine Landschaft stärker beeinträchtigende Feriendorf wurde ein raumplanerisches Verfahren nach § 18 des Landesplanungsgesetzes durchgeführt.

Dezember 1986

März 1986

Erwin Bensing soll ein Sporthotel errichten

Der Verbandsgemeinderat stimmte einem Ansiedlungsvertrag mit dem Kaufmann Erwin Bensing, Bad Soden-Salmünster, zur Errichtung eines Sporthotels mit 100 bis 150 Betten zu (einstimmiger Beschluss). In dem Hotelbetrieb sollen ca. 100 Arbeitsplätze zuzüglich ca. 30 Ausbildungsplätze entstehen.

Für die Übernahme des Hotelbetriebs konnte ein Dortmunder Hotelier gewonnen werden, der auf Pachtbasis lange Jahre ein Hotel mit 100 Betten und ca. 80 Mitarbeitern mit bestem Erfolg geführt hatte. Diese machte die Hotelführung entsprechend dem damals erkennbaren positiven Trend für die Entwicklung des Golfsports von der Errichtung einer 18-Loch-Golfanlage abhängig, „da in unserem Gebiet ein ausreichender touristischer Hintergrund für eine erfolgreiche Hotelführung fehle“. Diese Vorstellungen konnten Verwaltung und Rat überzeugen.

Der Golfplatz wurde wesentlich aber auch unter dem Gesichtspunkt für erstrebenswert gehalten, dass diese unter Berücksichtigung der Entwicklung der Sportart einer Region eine besondere Note und Ausstrahlung verleiht, die in Verbindung mit einem soliden Hotelangebot geeignet ist, auch über Sekundäreffekte in den Bereich des Handels, der Dienstleistung, der Dienstleistung und des allgemeinen Gewerbes, vor allem auch unter Gesichtspunkten des Arbeitsplatz- und des Ausbildungsplatzangebots belebende Wirkung zu erzielen und ganz allgemein die Anziehungskraft einer Region zu erhöhen.

März 1986

1984/1985

Das Hotel soll wachsen

Fortan wurden die Bemühungen in Übereinstimmung mit den Vorstellungen der örtlichen Gastronomie auf die Schaffung einer leistungsfähigen Hotelanlage gerichtet. Wesentlich war insoweit auch, dass es in der Verbandsgemeinde und dem Nachbarschaftsbereich keine Möglichkeit gab, eine größere Zahl von Gästen in einem Unterkunftsbetrieb unterzubringen.

Es fehlte vor allem auch an Möglichkeiten für größere Veranstaltungen und die Freizeitgestaltung für Hotel- und Nichthotelgäste sowie auch die einheimische Bevölkerung, sodass auch die angestrebte sogenannte „zahme Fremdenverkehrsentwicklung“ mit dem Schwerpunkt einer Belebung der privaten Zimmervermietung nur geringe Chancen hat. Erfahrungsgemäß gehen von einer Hotelanlage sogenannte „Lokomotivfunktionen“ für die „kleinere Gastronomie“ aus, sodass mit einer Hotelansiedlung entsprechende Impulse erzielt werden.

1984/1985

1984

Das Floß legt ab

Einsatz eines kleinen Passagierschiffes (Floß) auf dem Wiesensee.

1984

1983/1984

Ab sofort: Camper willkommen!

Ansiedlung einer privaten Campinganlage im Seebacheinschnitt vor Stahlhofen am Wiesensee, um das Freizeitgebiet Wiesensee auch für Camper zu erschließen.

1983/1984

1983

Surfer bekommen einen eigenen Platz

Ausweisung des Surfbereichs auf der sogenannten „Winner Seeseite“ zur Entzerrung und Verbesserung der Sicherheit des Segler- und Surferverkehrs.

1983

1981/1982

Ein Hotel soll entstehen

Nach einstimmigen Beschlüssen im Verbandsgemeinderat wurde daher in der Bauleitplanung für den Bereich Wiesensee ein Sondergebiet für eine Hotelanlage sowie für ein größeres Feriendorf ausgewiesen (Flächennutzungsplan Januar 1981, Bebauungspläne der Ortsgemeinden Winnen und Stahlhofen am Wiesensee, im September 1982).

Wesentlich war insoweit auch das Ansiedlungsinteresse einer erfolgreich tätigen Hotelgesellschaft mit einer größeren Zahl bekannter Hotelanlagen im Bundesgebiet. Auch bedingt durch die damals ungünstig verlaufende gesamtwirtschaftliche Entwicklung zeichnete sich schließlich nur die Möglichkeit ab, ein Feriendorf am Wiesensee anzusiedeln, jedoch erschien es der Gesellschaft nicht vertretbar, ein Hotel zu errichten.

Da das Interesse der Verbandsgemeinde in erster Linie auf die Errichtung eines leistungsfähigen Hotels gerichtet war, wurde der mit der Hotelgesellschaft bestehende Ansiedlungsvertrag aufgegeben, zumal die Risiken für den Betrieb einer Feriendorfanlage erheblich erschienen, wegen der Möglichkeit einer Umwandlung in eine Wochenendhaussiedlung bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten und eine großflächige Bebauung des südlichen Uferbereichs des Sees unter landschaftsbezogenen Gesichtspunkten insoweit nicht vertretbar erschien.

1981/1982

1980

Neue Attraktion: Grillen

Anlegung eines Grillplatzes im Waldbereich „Palzhahn“.

1980

1979/1980

Landschaftsschutzgebiet entsteht

Mitwirkung der Verbandsgemeinde zur Schaffung des Landschaftsschutzgebiets „Secker Weiher/Wiesensee“.

1979/1980

1977

Die Begrünung

Der bislang kahle Uferbereich zwischen Pottum und Stahlhofen am Wiesensee wurde auf Kosten der Verbandsgemeinde zur landschaftlichen Einbindung des Wiesensees „begrünt“.

1977

1975

Beherbergungsangebot wird verbessert

Unter Zielsetzung einer breiteren fremdenverkehrlichen Belebung und Stärkung der Gesamtstruktur wurden seit Mitte der 80er-Jahre auf der Grundlage einer Fremdenverkehrsentwicklungs- und Errichtungsplanung Pläne verfolgt, das Beherbergungsangebot am Wiesensee deutlich zu verbessern.

Diese Zielsetzung deckt sich mit den Entwicklungsabsichten des Landesentwicklungsprogramms, nach welchem der Bereich „Wiesensee“ Schwerpunkt der weiteren Fremdenverkehrsentwicklung im Lande ist.

1975

1974

Die Liegewiese entsteht

Einrichtung eines Naturfreibades mit Liegewiese am Palzhahn in der Gemarkung Pottum sowie Ausbau der Zufahrtsstraße.

1974

Juli 1973

Übernahme des Ferien- und Freizeitgebiets „Wiesensee“

Übernahme des Ferien- und Freizeitgebiets „Wiesensee“ durch die Verbandsgemeinde Westerburg mit dem Ziel der Schaffung einer leistungsfähigeren Trägerschaft vor allem im Hinblick auf eine wirkungsvolle Wahrnehmung notwendiger Ordnungsfunktionen im Interesse des Landschafts- und Umweltschutzes sowie für die Fortführung notwendiger Entwicklungsmaßnahmen zur Belebung des Fremdenverkehrs.

Juli 1973

Ende 1971

Die Vorbereitungszeit

Nach mehrjähriger Vorbereitungszeit wurde der Wiesensee durch die Ortsgemeinden Pottum, Stahlhofen am Wiesensee und Winnen im Rahmen des früheren Zweckverbands „Seewiese“ im Jahre 1971 geschaffen und erstmals angestaut.

Wesentliches Ziel der Anlegung des Sees war nach der Satzung des Zweckverbands, „Maßnahmen zur Förderung des Fremdenverkehrs und zur Verbesserung des Landschaftsbildes durchzuführen“.

Insoweit ergibt sich ein wesentlicher Unterschied zur „Westerwälder Seenplatte“, die seit alters her besteht und im Wesentlichen der natürlichen Entwicklung überlassen blieb.

Ende 1971

Exkurs: Ein Beispiel für gelungene Wirtschaftsförderung im Westerwald

Rückschau Entwicklung Hotel und Golfplatz – Artikel Helmut Schönberger

Dinge in Bewegung zu bringen, erfordert viele und gute Ideen, tatkräftigen Einsatz und Durchhaltevermögen. Am Wiesensee kam alles zusammen und passte bestens – wie am Beispiel der bewegten Entstehungsgeschichte des Lindner Hotel & Sporting Clubs am Wiesensee gut zu sehen ist.

Ein ausgezeichneter Anlass für die Rückschau: Bestes Golfhotel Deutschlands

Das Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee wurde im Sommer 2018 bei den Wahlen der World Golf Awards als „bestes Golfhotel Deutschlands“ ausgezeichnet.

Diese Auszeichnung war für den ehemaligen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Helmut Schönberger, Anlass, die bewegte Entstehungsgeschichte des Hotels und des Golfplatzes in Erinnerung zu rufen, die im Rahmen der Maßnahmen der Verbandsgemeinde Westerburg zur Wirtschaftsförderung angesiedelt wurden.

Informativ und interessant

In zwei ausführlichen Artikeln und einem Nachtrag schildert Schönberger anschaulich, wie aus einer Idee eine Erfolgsgeschichte wurde.

Teil 1: Verwaltungsreform sorgt für Aufschwung | Hotel-Idee trotzt allen Rückschlägen | Erst der Golfplatz, dann das Hotel (erschienen am 9. März 2019 in AM WOCHENENDE)

Teil 2: Prominente Gäste am Wiesensee | Lindner-Gruppe „rettet“ das Hotel (erschienen am 16. März 2019 in AM WOCHENENDE)

Nachtrag (erschienen am 23. März 2019 in AM WOCHENENDE)

Die Ausschnitte werden hier mit der freundlichen Genehmigung der Verlag für Anzeigenblätter GmbH präsentiert. Dafür sagen wir herzlich: Danke!

Tourist-Information WällerLand am Wiesensee (TiWi)

Winner Ufer 9
56459 Stahlhofen am Wiesensee

Telefon +49 (0) 2663 291-494
Schicken Sie uns eine E-Mail

Öffnungszeiten Sommer/Herbst (Apr.–Okt.)

Montag – Freitag 10–17 Uhr
Samstag 13–17 Uhr
Sonntag 10–18 Uhr

Öffnungszeiten Winter/Frühjahr (Nov.–März)

Montag – Freitag 11–16 Uhr
Sonntag 11–16 Uhr

Info-Point Tourist-Information WällerLand | Kulturbüro Westerburg

Marktplatz 6
56457 Westerburg

Telefon +49 (0) 2663 291-495
Schicken Sie uns eine E-Mail

Info-Point

Der Info-Point ist werktags durchgehend von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Bürozeiten Kulturbüro Westerburg

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